VMA testen und im Training einsetzen: so geht's

Veröffentlicht am 9. Januar 2026
VMA testen und im Training einsetzen: so geht's
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Die VMA ist mehr als nur eine Zahl. Richtig eingesetzt, wird sie zum einfachen Leitfaden, um Trainingstempi festzulegen, Zyklen zu planen und Ihre Athletinnen und Athleten voranzubringen, ohne sie zu überlasten. Hier finden Sie eine klare, ergebnisorientierte Methode, um die maximale aerobe Geschwindigkeit zu testen und zu nutzen – vom Einsteiger bis zum Wettkampfsportler.

Um Tests, Trainingspläne und Zahlungen an einem Ort zu bündeln, halten Sie es einfach: EKKLO führt alles zusammen. Entdecken Sie die Plattform unter EKKLO.

Die VMA verstehen: das Wichtigste für besseres Coaching

Was die VMA wirklich misst

Die maximale aerobe Geschwindigkeit (VMA) entspricht dem Tempo, bei dem der Sauerstoffverbrauch sein Maximum erreicht. Sie ist ein Maß für die aerobe Kapazität, steht in engem Zusammenhang mit der VO2max und wird in km/h angegeben. Sie dient als konkreter Referenzwert zur Festlegung von Trainingszonen.

Warum dieser Referenzwert entscheidend ist

  • Individuelle Trainingstempi in wenigen Sekunden.
  • Effektivere, besser verträgliche Einheiten.
  • Nachvollziehbare Fortschrittskontrolle von Test zu Test.
  • Weniger Zufall: Sie verlassen sich weniger auf das „Bauchgefühl", ohne den Körper aus den Augen zu verlieren.

Die Grenzen, die Sie kennen sollten

  • Die VMA schwankt je nach Ermüdung, Wetter und Untergrund.
  • Zwei unterschiedliche Testprotokolle sind nicht direkt vergleichbar.
  • Sie ersetzt weder Praxiserfahrung noch den Austausch zwischen Coach und Athlet.

Technik-Tipp: Sie können Technologie nutzen, um Ihre Trainingseinheiten zu optimieren und Ihre Tests standardisieren, um mehr Präzision zu gewinnen.

Den richtigen Test für Ihren Kontext wählen

Halb-Cooper-Test (6 Minuten) – einfach und robust

  • Ziel: die größtmögliche Distanz in 6 Minuten zurücklegen.
  • Berechnung: VMA (km/h) = Distanz (m) ÷ 100.
  • Beispiel: 1560 m in 6 Min. → 15,6 km/h.
  • Vorteile: überall durchführbar, GPS-Uhr reicht aus.
  • Achtung: ein zu schneller Start verfälscht die Leistung.

VAMEVAL – progressiv und sehr standardisiert

  • Ausrüstung: alle 20 m markierte Strecke + Tonspur.
  • Protokoll: Start bei 8 km/h, +0,5 km/h pro Minute.
  • Ergebnis: die Geschwindigkeit der zuletzt vollständig absolvierten Stufe = Ihre VMA.
  • Vorteile: sehr zuverlässig in der Gruppe, vorgegebenes Tempo.
  • Achtung: erfordert Ausrüstung und Organisation.

Luc-Léger-Test (20-m-Pendelläufe) – praktisch, aber variabel

  • Protokoll: 20-m-Hin- und Rückläufe im Signalton-Takt, Geschwindigkeit steigt stufenweise.
  • Umrechnung: Je nach verwendeter Version (Start bei 8,0 oder 8,5 km/h) unterscheidet sich die Geschwindigkeit der Stufe. Merksatz: VMA ≈ Geschwindigkeit der letzten bestandenen Stufe. Beispiel: Stufe 12 ≈ 13,5 km/h (Start bei 8,0) bzw. ≈ 14,0 km/h (Start bei 8,5).
  • Vorteile: wenig Ausrüstung nötig, ideal für Schulgruppen/Vereine.
  • Achtung: weniger präzise Ergebnisse bei sehr gut trainierten Athleten.

Laufband-/GPS-Schätzungen – nützliche Ergänzung

  • Laufband: Neigung auf 1 % einstellen, um Outdoor-Bedingungen nachzuahmen.
  • GPS-Uhr: nützlich zur Schätzung, aber weniger präzise als ein dedizierter Test.
  • Zur Verlaufskontrolle zwischen zwei Feldtests nutzen.

Vor dem Test: Vorbereitung, die den Unterschied macht

Standard-Aufwärmen (15 bis 20 Min.)

  • 8–10 Min. lockeres Einlaufen.
  • 4–6 progressive Steigerungsläufe über 60–80 m.
  • 2 Min. Mobilisation (Sprunggelenke, Hüfte), 3–5 Lauf-ABC-Übungen.
  • 2 Min. im Zieltempo der ersten Stufe (nur VAMEVAL/Léger).

Bedingungen und Sicherheit

  • Flacher Untergrund, windstill, gewohnte Laufschuhe.
  • Leichte Flüssigkeitszufuhr 60 Minuten vorher, keine schwere Mahlzeit 2–3 Stunden vorher.
  • Tests innerhalb von 48 Stunden nach einer hochintensiven Einheit vermeiden.
  • Bei gesundheitlichen Bedenken ärztlichen Rat einholen.

Ihre Daten zentral erfassen, um Fortschritte zu sichern

Legen Sie pro Athlet ein „Test"-Datenblatt an: Protokoll, Datum, Wetter, Empfinden, Ergebnis, Herzfrequenz. Bei EKKLO erfassen Sie diese Notizen, planen den nächsten Test und verknüpfen Trainingseinheiten automatisch mit den passenden Pace-Zonen. Alles an einem Ort: EKKLO.

Die VMA im Training einsetzen

Pace-Richtwerte in Prozent (kurz erklärt)

  • Grundlagenausdauer: 65–75 % VMA (locker, Unterhaltung möglich).
  • Aktive Ausdauer: 80–88 % VMA.
  • Arbeit an der VMA: 95–100 % VMA (angespanntes, aber kontrolliertes Tempo).
  • Aerobe Leistungsfähigkeit: 105–115 % VMA (kurz, sehr intensiv).

Schnelle Umrechnung: Tempo (min/km) = 60 ÷ Geschwindigkeit (km/h).

  • Beispiel: VMA 15 km/h → 4:00 min/km. 80 % = 12 km/h → 5:00 min/km.

3 einsatzbereite Trainingsblöcke (2 bis 3 Wochen)

Ziel 5–10 km (Straße)

  • Typische Woche: 8×400 m bei 100–105 % VMA (1' Erholung) + 6×3' bei 92–95 % (1' Erholung) + Dauerlauf 45–60' bei 70–75 %.
  • Steigerung: 1–2 Wiederholungen hinzufügen oder +2–3 % Intensität.

Ziel kurzer Trail (Höhenmeter)

  • Berg/Cross-Training
    • Kurze Intervalle: 2–3 Blöcke à 6×30″ bei 110–115 % (30″ Erholung, 3' zwischen den Blöcken).
    • Tempoarbeit: 8–12' bei 85–88 % (Atem- und Herz-Kreislauf-Kontrolle).
    • Kräftigung und Mobilität 1–2× pro Woche.

VMA, RPE und Herzfrequenz kombinieren

  • RPE (subjektives Belastungsempfinden): Zielwert 6–7/10 bei 95–100 % VMA, 8–9/10 darüber.
  • Herzfrequenz: hilfreich zur Kontrolle, reagiert bei kurzen Belastungen aber verzögert. Das Tempo nicht durch den Pulswert ersetzen.
  • Goldene Regel: Weicht einer der drei Werte (Tempo, RPE, Herzfrequenz) deutlich ab, wird die Einheit angepasst.

Vermeiden Sie mitten im Zyklus die klassischen Planungsfehler. Unser Leitfaden zu den häufigsten Fehlern bei der Erstellung eines Trainingsprogramms spart Ihnen wertvolle Zeit.

Fortschritt: wann und wie erneut testen

Testhäufigkeit

  • Einsteiger/Freizeitsportler: alle 10–12 Wochen.
  • Fortgeschrittene: alle 6–8 Wochen.
  • Wettkampfsportler: alle 4–6 Wochen, je nach Trainingsumfang und Ziel. Stets unter vergleichbaren Bedingungen testen.

Realistische Fortschritte

  • 4–8 Wochen gutes Training: +0,3 bis +1,0 km/h bei den meisten Athleten.
  • Danach: Der Fortschritt verlangsamt sich, der Erhalt der Leistung wird zur Priorität.

Warnsignale, um kürzerzutreten

  • ungewöhnlich hohe Herzfrequenz und RPE bei gewohntem Tempo.
  • Vermehrte Schlafprobleme/Reizbarkeit, sinkende Motivation.
  • Appetitverlust oder anhaltende Schmerzen. Belastung und Intensität vor einem erneuten Test anpassen.

Praktische Tools für Coaches unter Zeitdruck

Kurze Umrechnungshilfen

  • Geschwindigkeit → Tempo: 60 ÷ Geschwindigkeit. Beispiel: 13 km/h → 4:37 min/km.
  • Distanz in 6′ → VMA: Meter ÷ 100. Beispiel: 1480 m → 14,8 km/h.
  • Luc-Léger-Test: VMA ≈ Geschwindigkeit der letzten Stufe (je nach Protokollversion).

Datenblätter und zentrales Monitoring

  • Legen Sie eine „VMA-Test"-Vorlage für Trainingseinheiten an (Aufwärmen, Protokoll, Cool-down).
  • Speichern Sie Ergebnisse und Notizen und passen Sie das Tempo der nächsten Einheiten automatisch an.
  • Synchronisieren Sie Planung, Nachrichten und Zahlungen an einem Ort: EKKLO.

Den Alltag automatisieren

  • Automatische Erinnerungen vor dem Test (Uhrzeit, Ausrüstung, Flüssigkeitszufuhr).
  • Automatischer Ergebnisbericht nach der Einheit.
  • Automatische Aktualisierung der Pace-Zonen im Trainingsprogramm.

Zusammengefasst

  • Die VMA ist ein einfacher Referenzwert für präzise Trainingstempi und messbaren Fortschritt.
  • Wählen Sie ein Protokoll, standardisieren Sie Ihre Testbedingungen und führen Sie ein Trainingstagebuch.
  • Kalibrieren Sie Ihre Einheiten je nach Ziel auf 70–115 % der VMA.
  • Testen Sie je nach Niveau und Trainingsumfang alle 4–10 Wochen erneut.
  • Zentralisieren Sie Organisation und Monitoring, um Zeit zu sparen und Konsistenz zu sichern.

Fazit: Machen Sie die VMA zum Hebel für Ergebnisse

Mit einer klaren Methode wird die VMA zu Ihrem Kompass: standardisierte Tests, präzise Trainingstempi, nachvollziehbarer Fortschritt. EKKLO unterstützt Sie dabei, alles zu orchestrieren: Angebotserstellung, Planung, Testmonitoring, Zahlungen und Nachrichten an einem Ort. Starten Sie noch heute unter EKKLO.

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